Ratgeber

 

Ratgeber

Hier finden Sie Merkblätter und Informationen zu verschiedenen Themen rund um Katze und Hund.
 
  • Arthrose bei Hunden

  • Allergien beim Haustier

  • Amicus

  • Asthma

  • Aszites

  • Augenverletzung

  • Blasensteine

 

Arthrose bei Hunden

Strassenhund in Indien
Arthrose ist eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen beim Hund. Diese degenerative Gelenkserkrankung entwickelt sich meist schleichend über einen längeren Zeitraum hinweg. Obwohl der Gelenkverschleiss vor allem bei älteren Hunden auftritt, können auch junge Tiere davon betroffen sein.

Diagnose:

Bei der Arthrose wird Gelenkknorpel abgebaut. Die glatte Gelenkfläche, die normalerweise die reibungslose Funktion des Gelenks sicherstellt, wird abgeschliffen und allmählich zerstört.
Eine frühzeitige Diagnose der Arthrose kann den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.
Symptome:
Wenn Ihr Hund steife Gliedmassen hat, lahmt oder nur schwer aufstehen kann, können dies Symptome einer Arthrose sein. Die Beweglichkeit des Vierbeiners nimmt ab. Bewegungen wie zum Beispiel Treppensteigen oder Einsteigen ins Auto können plötzlich beschwerlich werden. Oft nimmt der Hund schmerzbedingt eine Schonhaltung ein. Beim Verdacht auf Arthrose sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Die Behandlung richtet sich je nach Schweregrad der Erkrankung. Zusätzlich zur Schmerzmitteltherapie gibt es unterstützende Massnahmen, die der Tierhalter selbst durchführen kann.... weiter lesen
 

Allergien beim Haustier

wie der Mensch, gibt es auch immer mehr Allergien beim Tier
Ähnlich wie bei uns Menschen nehmen auch bei unseren Haustieren Allergien insgesamt immer mehr zu.
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose normalerweise nicht krankmachende Stoffe. 
Allergische Reaktionen (Krankheitssymptome) können  nach Kontakt mit Allergenen sehr unterschiedlich schnell auftreten. (Nach Minuten oder gar erst nach 12 Stunden)


Die Ursachen von Allergien sind vielfältig und nicht restlos geklärt, so spielen genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und Konstitution eine Rolle.
Je nachdem welche Organe betroffen sind, können verschiedene Symptome auftreten, wie beispielsweise:

• Haut: Juckreiz
• Atemwege: Atembewschwerden, Nasenausfluss
• Futtermittel: Verdauungsprobleme
• Augen: Augenenzündung, Juckreiz, Bindehautentzündung
• Ohren: Auch häufige Ohrentzündungen ohne äußerlich erkennbaren Grund.... weiter lesen
 

amicus.ch - die Hundedatenbank

Hundedatenbank
Seit 4. Januar 2016 werden Hunde  in der neuen Hundedatenbank AMICUS registriert.
Dies soll dazu dienen, die Herkunft eines Hundes lückenlos zurückverfolgen zu können – zum Schutz von Hund und Mensch.

Funktionen
Zur Verbesserung der Datenqualität haben die Gemeinden bei der Erfassung und Registrierung der Hundehalterinnen und Hundehalter eine zentrale Rolle. Praktizierende Tierärztinnen und Tierärzte sind für die Registrierung der Hunde verantwortlich. Hundehalterinnen und Hundehalter haben auf www.amicus.ch Zugang zu ihren Daten und zu denjenigen ihrer Hunde.
Ihre Daten
Wenn Sie bereits einen Hund haben, dann können Sie sich mit den Logindaten von ANIS auf AMICUS unter www.amicus.ch einloggen.
Ihr erster Hund
Sie hatten noch nie einen Hund und möchten nun einen? Dann lassen Sie sich bei Ihrer Gemeinde auf AMICUS als Hundehalter registrieren. Ihre Benutzerdaten und Ihr Passwort werden Ihnen daraufhin per Post zugestellt. Anschliessend können Sie sich auf AMICUS unter www.amicus.ch einloggen.
Registrierung und Chippen
Gehen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt und nehmen Sie unbedingt Ihre Personen-ID mit. Der Tierarzt implantiert Ihrem Hund einen Mikrochip und meldet bei AMICUS, dass Sie der Hundehalter sind.
Meldepflichten
Sie und Ihr Hund müssen bei AMICUS registriert sein.
Sie als Halter sind verantwortlich, dass Sie folgende Ereignisse bei AMICUS melden:

  • Abgabe und Übernahme des Hundes
  • Ausfuhr des Hundes ins Ausland
  • Tod des Hundes

Weitere Informationen finden Sie unter: www.amicus.ch. Quelle: amicus.ch

Asthma bei der Katze

Nach dem Asthmaanfall
Die Atemwege von Katzen können genau wie beim Menschen erkranken und Symptome wie Atemnot, Husten und Verschleimung verursachen. Im Unterschied zu einer vorübergehenden Entzündung der Atemwege ist Katzenasthma jedoch eine chronische Erkrankung, die nie mehr ganz verschwindet.

 
• Ursachen
Oft tritt Katzenasthma im Zusammenhang mit einer Allergie auf. Als Ursache können Hausstaubmilben und Pollen in Frage kommen. Aber auch Zigarettenrauch, Pflegemittel, Haarspray, Staub und vieles mehr können einen Asthmaanfall auslösen. Der Nachweis einer Allergie ist jedoch sehr schwer.


• Symptome
Charakteristisch ist das plötzliche Einsetzen der Beschwerden. Das Zusammenziehen der Atemwege. verursacht Atemnot, Hustenanfälle und je nach Schweregrad auch Maulatmung oder Hecheln. Aufgrund von Sauerstoffmangel kann sich die Zunge violett/blau verfärben.
Das Atmen wird zudem oft von einem pfeifenden Geräusch begleitet.
Ein solcher Asthma-Anfall bei der Katze kann wenige Minuten aber auch Stunden andauern. In einigen Fällen leidet die Katze vor einem akuten Asthma-Anfall bereits einige Zeit unter Husten. Dieser kann trocken oder mit Auswurf sein.


• Diagnose
Die oben erwähnten Symptome können auch bei anderen Erkrankungen der Atemwege auftreten.
(Lungenentzündung, Bronchitis, Lungentumor etc.)
Es ist deshalb wichtig,  das Tier von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.... weiter lesen
 

Aszites: Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle

Ich gehe trotzdem Mäuse fangen
Aszites ist die medizinische Bezeichnung für die Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle. Dies kann zu Symptomen wie Erbrechen, Bauchbeschwerden oder Appetitlosigkeit führen.
Es kommt häufig vor, dass kranke Katzen (auch Hunde) in reduziertem Allgemeinzustand bei uns vorgestellt werden. Sie sind abgemagert, haben aber eine sichtlich gefüllte Bauchhöhle.

Ursachen
Die Ursachen der Aszites können vielfältig sein, entsprechend variiert auch deren Behandlungsmethode.
Wasseransammlungen finden wir bei verschiedenen entzündlichen Prozessen oder Krankheiten, wie zum Beispiel
· bei FIP, einer Erkrankung, die häufig bei jungen Katzen vorkommt und in der Regel tödlich ist.
· bei Lebererkrankungen oder einer Gallenwegruptur
· bei rechtsseitiger Herzinsuffizienz, bei der das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen kann. Die Organe erhalten nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe.
· Tumore, Zysten, Bluthochdruck oder Thrombosen können ebenfalls eine Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle verursachen.
Aber auch mechanische Einwirkungen von aussen können zu Flüssigkeitsansammlungen in der Bauchhöhle führen, wie zum Beispiel:
· nach Unfällen, wenn innere Blutungen auftreten
· bei einer geplatzten Harnblase.
Kristalle, Steine oder Blutgerinnsel können vor allem beim Kater die Harnröhre verstopfen. Es kommt zu Harnabsatzschwierigkeiten. Die Blase kann nicht oder nur schwer entleert werden, was in seltenen Fällen dazu führen kann, dass die Harnblase platzt.
... weiter lesen

Augenverletzung bei Katzen

Augenverletzung
Eine Augenverletzung wird durch einen Fremdkörper verursacht, der entweder ins Auge eingedrungen ist oder dieses vollständig durchbohrt hat. Wenn Ihre Katze helles Licht meidet, ein Auge zukneift, während das andere geöffnet ist, schielt oder nur einseitig blinzelt, besteht der Verdacht auf eine Verletzung des Auges.

Katzen haben auch ein drittes «Augenlid», eine dicke Membran, die das Auge vor Kratzern und Schmutz schützt. Trotzdem sind Katzenaugen anfällig für Verletzungen. Häufige Ursachen von Augenverletzungen bei Katzen sind:

  • Kämpfe oder auch Spiel mit anderen Tieren durch ausgefahrene Krallen
  • Äste, Dornen, Zweige die ins Auge eindringen
  • Spielen mit spitzen Objekten im Haus
  • Autounfälle
  • Feuerwerk oder andere Geschosse
Symptome
Augenverletzungen beim Tier können verschiedene Abschnitte des Auges betreffen, etwa die Lidränder, die Bindehaut oder die Hornhaut. Bei schwerwiegenden Augenverletzungen steht das Auge eventuell hervor oder Teile des Auges (etwa die Linse oder der gelartige Glaskörper) sind nach aussen getreten. Folgende Symptome deuten auf eine Verletzung des Auges hin:... weiter lesen

Blasensteine und Harnkristalle

Blasensteine und Harnkristalle sind schmerzhaft
Blasensteine und Harnkristalle sind bei Katzen leider gar nicht so selten. Wenn diese nicht behandelt werden, kann es zu Harnwegsinfektionen und Blasenentzündungen kommen.

Blasensteine (Harnsteine) können sehr schmerzhaft sein und Probleme beim Urinieren verursachen. Sie bestehen meist aus Mineralien, die sich zuerst zu mikroskopisch kleinen Kristallen zusammenlagern. Mit der Zeit werden sie grösser und es entsteht entweder sandartiger Harngriess oder ein grösserer Blasenstein.
Blasensteine haben verschiedene Ursachen und können in jedem Alter vorkommen.
Vor allem bei Katern können Harnsedimente in die Harnröhre abgeschwemmt werden und dort stecken bleiben. Die Folge ist ein lebensbedrohlicher Harnröhrenverschluss.

Symptome
• Blutiger Urin
• Schmerzen beim Urinieren
• Häufiges Wasserlassen, oft nur tröpfchenweise
• Übermässiges Putzen und Lecken am Bauch und an den Geschlechtsteilen
• Plötzliche Stubenunreinheit/Unsauberkeit


Bitte beachten Sie, dass Katzen mit Blasensteinen manchmal auch keine klinischen Anzeichen zeigen.Ein hochgradiger Verdacht auf einen Harnröhrenverschluss besteht aber immer dann, wenn:
• Die Katze versucht Urin abzusetzen, aber nichts kommt.
• Die Katze immer wieder nur einige Tropfen Urin absetzt (sodass die insgesamt im Verlauf eines Tages abgesetzte Harnmenge deutlich geringer ist, als normal wäre).
• Die Katze allgemeine Symptome, wie Erbrechen, Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit oder eine schnelle, flache Atmung, hat.... weiter lesen
Flöhe machen keinen Winterschlaf
 
 
 
  • Durchfallerkrankungen

  • Hitzestau

  • Maulerkrankungen

  • Pilzerkrankungen

  • Zecken

 

Durchfallerkrankungen

Durchfall ist lästig
Mein Hund hat Durchfall!
Durchfall bei Hunden ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom einer Verdauungsstörung deren Ursache sehr vielfältig sein kann.


• Ursachen
Als akute Durchfälle bezeichnet man über ein bis zwei Tage andauernde Erkrankungen. Als chronische Durchfälle werden Erkrankungen bezeichnet, die über mindestens zwei Wochen andauern.
Die Ursachen von Durchfall sind sehr vielfätig.

 
Dazu gehören zum Beispiel:
• Ernährungsumstellung
• Bakterien, Viren oder Parasiten
• Stoffwechselerkrankungen
• Chronische Dünndarm-Entzündungen
• Allergien, Futter- oder Medikamenten-unverträglichkeiten
• Vergiftungen... weiter lesen
 

Hitzestau

Abkühlung im Wasser
Hitzschlag & Hitzestau!
Unsere Haustiere vertragen die Hitze schlecht, da ihre Möglichkeit zu Schwitzen sehr gering ist. Sie schwitzen nur an den Pfoten, die Wärmeregulierung geschieht vor allem durch Hecheln.


• Warnzeichen
Wenn an heissen Tagen der Hund also plötzlich anfängt zu Hecheln, seine Bewegungen gestört sind, wenn er  sich heiss anfühlt oder gar bewusstlos wird, ist schnelles Handeln angesagt! Der Hund könnte einen Hitzeschlag, oder einen Hitzestau erlitten haben.
Die Temperatur des Hundes kann auf 42°C ansteigen und als Folge davon können Organschäden auftreten.


• Erste Massnahme
Der Hund muss unverzüglich gekühlt werden!
Am besten ist es, das Tier mit Wasser zu bespritzen und zwar beginnen Sie in folgender Reihenfolge:
Beine BauchRückenKopf
Wenn der Hund es nicht zulässt, kühlen Sie ihn mit nassen Tüchern, aber wickeln Sie ihn niemals darin ein.
Kühlen Sie das Auto ab, bevor Sie den Hund zum Tierarzt bringen.... weiter lesen
 

Maulerkrankungen

Maulerkrankungen
Maulerkrankungen bei der Katze

Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches sind ein weit verbreitetes Problem bei erwachsenen Katzen.
Eine Zahnfleischentzündung erkennt man an der starken dunkelroten Verfärbung, leicht auslösbaren Blutungen und bisweilen eitrigen Geschwüren an der Schleimhaut.

 
Diese Erkrankungen sind leicht zu diagnostizieren,
aber deren Ursachen können sehr vielfältige sein.

In Frage kommen unter anderem:
• Infektionen
Verursacht durch Bakterien, Viren oder Pilze
• Stoffwechselerkrankungen
Zum Beispiel Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Nierenerkrankungen
• Immunbedingte Erkrankungen
Dazu gehören unter anderem Katzen-Aids, Leukose oder FIP mit einhergehenden Bauchfellentzündungen. ... weiter lesen
 

Pilzerkrankungen

Pilze im Wald
Pilzerkrankungen
Hautpilze gelten als eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Katzen.
Bei Hunden sind sie weniger häufig zu beobachten, treten aber oft als Sekundär- Erkrankung oder im Zusammenhang mit anderen Hautentzündungen auf.

 
• Vorkommen
Pilze sind v.a.  in hornhaltigen Schichten wie Haare, Nägel und Krallen anzutreffen und verursachen häufig  starken bis mässigen Juckreiz.

 
• Ansteckung
Die Infektion erfolgt über den direkten Kontakt mit infektiösen Pilzsporen, bei direkten Kontakt mit einem sichtbar infizierten Tier (Haare, Schuppen) oder über Kontakt mit der infizierten Umgebung  (Kämme, Bürsten, Liegeplätze, Transportkörbe etc. )
Die Infizierung mit Pilzen hängt vor allem mit dem Immunstatus des Tieres zusammen.
• Junge, alte oder kranke Tiere
• Tiere,  die in grossen Gemeinschaften leben 
• Verletzte Tiere
• Tiere bei  Aufenthalten in Tierheimen oder Tierausstellungen
werden häufiger angesteckt. ... weiter lesen
 

Zecken

Zeckenwarnung
Zecken sind blutsaugende Parasiten die Mensch und Tier befallen  können. Der eigentliche  Zeckenstich ist verhältnismässig harmlos und kann zu Rötung, Juckreiz und Schwellung führen.
Gefährlich sind die Erkrankungen, die von infizierten (!) Zecken übertragen werden.
Dazu gehören u.a.: Hirnhautentzündung (FSME), Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose.
 
In Europa gibt es vor allem drei Zeckenarten:
• Der gemeine  Holzbock: lebt als Freilandzecke in Wäldern, Parks, hohen Wiesen und Wegrändern  und kann sowohl Kleintiere wie auch Menschen befallen
• Die braune Hundezecke: befällt bevorzugt den Hund
• Die Auwaldzecke: befällt vor allem grosse Haus- Haus- und Wildsäugetiere, aber auch Hunde.

 
Die Zecke
Zecken sind Spinnentiere und leben in Bodennähe. Sie «lauern»  im Unterholz, auf Gräsern, Büschen und Sträuchern bis zu einer Höhe von 1.5 m. Zecken können mehrere Jahre alt werden, sind aber nur bei Temperaturen über 7 °C aktiv, also vom Frühlingsanfang (März) bis Ende Herbst (Oktober)... weiter lesen
 
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